MDR vergibt "Einfach genial" Preis an Richter Rahmen. ...mehr
Ein Stammtisch für patente Leute
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Renovieren ohne Dreck: Berliner machts möglich!
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Teleskoprahmen gegen den Staub.
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Abdeckrahmen für Malerarbeiten.
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Einfach genial: MDR vergibt "Einfach genial" Preis an Richter Rahmen.
Tagesspiegel: Ein Stammtisch für patente Leute
Berliner Kurier: Renovieren ohne Dreck - Berliner machts möglich
Bau-Zeitung: Teleskop-Rahmen gegen den Staub
Die Mappe: Abdeckrahmen für Malerarbeiten
MDR vergibt "Einfach genial" Preis an Richter Rahmen.
Die Urkunde finden Sie hier...
Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder des Berliner Erfinderverbandes zum Fachsimpeln
von Stefanie Börner (Auszug)

"Heureka! Ich hab's!" Dies wird wohl jeder, der hier am "Erfinder-Stammtisch" sitzt schon öfters in seinem Leben ausgerufen haben.
Jeweils am ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Mitglieder der Berliner Erfinderverbandes (oder die es noch werden wollen) im
Cafè "Blisse" in der Wilmersdorfer Blissestraße - um über technische, kommerzielle und patentrechtliche Fragen zu Fachsimpeln oder
um Kontakte zu knüpfen...
Sogar über ein Europapatent verfügt seit einem Jahr der Malermeister Dieter Richter für seine "Rahmenhalterung zum Schließen von Öffnungen".
Ein Gerät, das beim Anstreichen oder Verputzen über Fenster- oder Türrahmen geklemmt und mit Folie bespannt wird und so Schutz vor
Beschädigung bietet........
Renovieren ohne Dreck: Berliner machts möglich

Wilmersdorf - Das ist wirklich eine pfiffige Idee: Wer seine Wohnung renoviert und keinen Baustaub auf dem Teppich haben will,
sollte sich an Dieter Richter wenden.
Der Malermeister aus der Detmolder Straße erfand ein flexibles Rahmensystem, das mit einer Folie Räume, Türen, Flure und offene Fenster verschließt.
"Mein Patent besteht aus zusammen-
geschraubten Alu-Rohren und Kunststoff, kann überall eingesetzt werden", freut sich Richter.
Baufirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz laufen ihm bereits die Werkstatt ein, wollen das Teleskop-Rahmensystem haben.
Denn bisher werden bei der Modernisierung von Büros, Krankenhäusern und Schulen stets Konstruktionen aus Holz, Nägeln und Krampen verwendet. Aber deren Herstellung und das Aufstellen dauert oft mehrere Stunden.
"Außerdem ist das Bauholz genauso teuer wie mein System, aber nur einmal benutzbar", sagt Richter. Ein Rahmen mit der
Minimalgröße 1 Meter x 2,10 Meter kostet 255 Mark und ist bei allen Vertriebspartnern zu haben. Maximal kann dieses Viereck
auf 1,80 Meter x 4 Meter ausgezogen werden. Jeder Laie baut ihn in 10 Minuten auf, verspricht der Malermeister.
Richter: "Eine Zeitersparnis von rund 80 Prozent. Schon beim zweiten Einsatz hat sich meine Neuerung beim Anwender rentiert."
Teleskop-Rahmen gegen den Staub

Mit einem anpassungsfähigen Teleskop-Rahmensystem, das gerade als Europapatent bestätigt wurde, will die Richter Rahmen GmbH, Berlin, Staub und Witterungseinflüssen auf der Baustelle begegnen. Es trennt Räume und Flure ab und kann darüber hinaus auch Fenster- und Türöffnungen verschließen. Mit den fertigen Rahmen, die dann mit Folie bespannt werden, lassen sich binnen Stundenfrist wiederverwendbare Staubwände und Raumteiler errichten. Die ausziehbaren und damit anpassungsfähigen Alu-Rahmen ersetzen die meist mühselig zusammengezimmerten Konstruktionen aus Bauholz, Nägeln und Krampen. Das neue Rahmensystem rentiert sich bereits beim zweiten Einsatz. Die Staubbarieren in Bürogebäuden, Waren- und Krankenhäusern oder in Schulen gewährleisten den Fortgang von Modernisierungsarbeiten bei laufendem Betrieb.
Abdeckrahmen für Malerarbeiten

Zum rationellen Abdecken von Öffnungen hat ein Malermeister eine intelligente Lösung
entwickelt, mit der sich Abdeckarbeiten jetzt wesentlich material- und zeitsparender
ausführen lassen.
Zunächst lieferbar in drei bzw. vier Standardgrößen: Je nach Type können die
Aluminium-Rahmen von 80 x 130 cm bis 140 x 240 cm ausgezogen werden.
Das saubere Abdecken von Flächen und Objektteilen gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten, bevor mit der eigentlichen
Malerarbeit begonnen werden kann. Obwohl es dafür inzwischen eine Vielzahl moderner Klebebänder und Hilfsmittel gibt,
sind diese Vorarbeiten nach wie vor mehr zeitintensiv und werden von Auftraggebern bei realistischer Kostenkalkulation
des Malerbetriebs – einschließlich der fachgerechten Entsorgung der verschmutzten Abdeckmaterialien
– mitunter in Frage gestellt. Lesen Sie hierzu mehr...
Weitere Artikel sind u.a. erschienen im:
- Lokal Anzeiger Wilmersdorf
13. April 1994
"Mehr als ein Spleen? Erfinderstammtisch 'Blisse14'" - "Deutsches Malerblatt" '96
"Staub aufwirbeln" - "Berliner Zeitung"
Rauchende Köpfe am Stammtisch - Die 'Blisse' ist an jedem ersten Mittwoch Treffpunkt der Erfinder"




